United-Lakers erster baden-württembergischer Meister!

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Der erste baden-württembergische Meister (Herren KF) heißt United Lakers Konstanz-Allensbach. Auch beim letzten Spieltag der Verbandsliga BW blieben die Lakers ungeschlagen und holten sich souverän den erstmals ausgespielten Titel.


Im ersten Spiel des Tages traf die SG Stuttgart-Schriesheim auf den bis dato Zweitplatzierten UC Heidelberg I. Heidelberg bekam das Spiel rasch in den Griff und zog langsam, aber stetig davon. Die SG konnte spielerisch zu wenig dagegen setzen, so dass es am Ende 10:3 für den UCH stand.

Es folgte die einseitigste Begegnung des heutigen Tages. Konstanz-Allensbach kam über die Uni Heidelberg und machte kurzen Prozess mit den Kurpfälzern, denen die Bälle nur so um die Ohren flogen. Am Schluss stand es 28:1 für die Lakers, und damit wäre wohl alles gesagt.

Anschließend spielte die SG Stuttgart-Schriesheim gegen den UC Heidelberg II. In einer klaren Partie führt die SG schon zur Pause mit einem halben Dutzend Toren und siegte am Ende verdient mit 16:5.

Die folgende Partie schließlich war das Endspiel um den Titel des BW-Meisters. Die United Lakers hatten den UC Heidelberg I schon im Hinspiel besiegen können, so dass ihnen ein Unentschieden für den Titelgewinn gereicht hätte. Bei einem Sieg der Heidelberger hingegen hätte das Torverhältnis (vermutlich für HD) den Ausschlag gegeben. Die Kurpfälzer begannen wie die Feuerwehr und zogen rasch mit 3:0 in Führung. Doch dann riss der rote Faden, und Konstanz kam Tor um Tor heran, ging nun seinerseits in Führung und zog bis zur Halbzeit auf fünf Tore Vorsprung davon. Im zweiten Spielabschnitt gelang es den zahlenmäßig unterlegenen Heidelbergern (5:9 Feldspieler) nicht mehr, die Lakers so unter Druck zu setzen, wie es nötig gewesen wäre, um die stark aufspielende Truppe vom Bodensee ernsthaft gefährden zu können. So siegte das bessere Team schließlich verdient mit 12:7 und holte sich damit vorzeitig den Titel.

Anschließend trafen mit dem UC Heidelberg II und der Uni Heidelberg die beiden Letztplatzierten aufeinander. Nachdem HD II im Hinspiel den Kürzeren hatte ziehen müssen, revanchierten sie sich nun erfolgreich und gewannen mit 9:6.

Dann trafen die Lakers auf die SG Stuttgart-Schriesheim. Die SG, beeindruckt von der Spielstärke des frischgebackenen Meisters, machte das Spiel langsam und lullte die Lakers erfolgreich ein. Bis zur Halbzeitpause stand es lediglich 4:3 für das Team von Headcoach Tobias Korting, was nicht zuletzt der Tatsache geschuldet war, dass es für das Bodenseeteam um nichts mehr ging. Auch nach der Halbzeitpause stand die SG hinten relativ sicher, ließ nur 5 weitere Tore zu, während ihr im Abschluss kein weiterer Treffer vergönnt war. Endstand: 9:3 für Konstanz-Allensbach.

Es folgte das letzte Spiel der ersten Verbandsliga-Saison, in dem Heidelberg I mit drei Feldspielern (d.h. ohne Auswechselspieler) die Uni Heidelberg in einem "Spiel um die goldene Ananas" letztlich klar mit 21:4 besiegte. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass ein namentlich besser nicht genannter Spieler des UCH I seiner Freundin, die für die Uni auflief, beim Bully am Mittelpunkt unverschämterweise in die Brust kniff, was der Schiri allerdings nicht sah, woraufhin diese ihm mit einem (freundschaftlichen) Tritt in Richtung des Allerwertesten in seine Schranken wies, was jedoch seinerseits der Schiri, der vorher nichts gesehen hatte, nun mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndete. ;-)

Herzlichen Glückwunsch an Konstanz zum Meistertitel und an Steffen Haschler (UC Heidelberg I), der souverän die Krone des Scorerkönigs holte!

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